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Betreuung und Durchführung ambulanter Badekuren im Mineral-Thermalbad Bad Emstal

Es können Krankengymnastik, Massagen mit Wärmetherapie, medizinische Thermal-Wannenbäder verordnet werden.

Kneipp-Anwendungen werden ebenfalls im Kurmittelhaus angeboten.

Bewegungsbäder unter Anleitung als Einzel- oder Gruppentherapie runden die badeärztlichen

Verordnungen ab.

Das Wichtigste ist das Heilwasser selbst!

Neben der gesunden Natur in der Umgebung ist das Heilwasser selbst natürlich das zentrale und

typische Bad Emstaler Heilmittel für den ganzen Organismus. Die Bäder im 34 °C warmen Wasser

helfen bei rheumatischen Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparates,

Muskelverspannungen, dienen der Rehabilitation nach Verletzungen, und bewirken eine deutliche

Verbesserung des Allgemeinbefindens. Nicht nur die Muskulatur des Leistungssportlers profitiert im Training

oder nach Verletzungen von der muskelentspannenden Wirkung des Thermalwassers, auch alle anderen

Menschen wissen die wohltuende und relaxierende Wärme unseres Thermalwassers zu schätzen.


Die Heilwasser-Analyse des verantwortlichen Prüfinstitutes sagt aus: Es handelt sich um ein Fluoridhaltiges

Calcium-Natrium-Sulfat-Chlorid-Thermalwasser mit einem Gesamtgehalt an gelösten Stoffen von ca. 420mg/l.

Der Fluoridgehalt beträgt mehr als 1mg/l. Die Temperatur am Austrittsort beträgt 30 °C. Die Endteufe der

Bohrung liegt bei 795,5 m.( Die Endteufe ist ein Bergmannsausdruck für die Endtiefe einer Bohrung) Das

Wasser ist enteisent. (Hierbei  wird dem Wasser über Rieselern Eisen entzogen)

Es enthält kein Nitrat und keine nachweisbaren schädlichen organischen Verbindungen.

Die Wirkung und Zusammensetzung ist dem Wasser von Karlsbad (Tschechien) sehr ähnlich.


1 Liter Heilwasser enthält (Hauptbestandteile):

Kationen:

Calcium 702,0 mg

Magnesium 66,4 mg

Natrium 433,0 mg

Anionen:

Chlorid 499,5 mg

Hydrogencarbonat 372,0 mg

Sulfat 1899,0 mg

Das Bad selbst und die Kureinrichtungen sind behindertengerecht, barrierefrei eingerichtet.